Sonntag, 11. April 2010

Facebook Sync: klasse App für Android

Ich bin durch Zufall auf eine klasse Android App gestoßen: Facebook Sync. Diese App führt eine Synchronisation der Facebook-Kontakte mit den Google Kontakten (aka Adressbuch) durch. Als Resultat werden die Fotos meiner Facebook - Freunde automatisch in die Google Kontakte übernommen.

Nachdem ich die App im Android Market heruntergeladen habe, konnte ich nach Eingabe meines Facebook-Accounts und -passwort eine Synchronisation meiner Facebook-Kontakte mit den Google Kontakten durchführen. Einfach genial - genial einfach!

Samstag, 10. April 2010

Sprung auf Platz 3 verpasst: FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund 1:0 (1:0)

Am 30. Spieltag hatte Borussia Dortmund die große Gelegenheit, erstmals nach langer Zeit auf den dritten Platz der Tabelle zu springen. Voraussetzung dazu war ein Auswärtssieg beim FSV Mainz 05. Außerdem war ein Sieg des FC Bayern München erforderlich, der aber erst abends um halb sieben bei Bayer Leverkusen einen Sieg einfahren musste.

Ich verfolgte den 30. Spieltag der Bundesliga am Samstag Nachmittag bei meinen Eltern. Anne und Luke waren bei meinen Schwiegereltern und Liam mit meinen Eltern bei einem Kindergeburtstag. Ich habe meinen sky HD-Receiver aus dem Rheinland mit zu meinen Eltern genommen und machte es mir mit der Fußball-Bundesliga gemütlich.


Beide Mannschaften begannen das Spiel verhalten, aber nach zwanzig Minuten kam der BVB immer besser ins Spiel. Torjäger Lucas Barrios vergab die bis dahin beste Einschussmöglichkeit in der 25. Minute nur knapp. Während Borussia Dortmund das Spiel macht, erzielt Mainz das Tor: nach einer halben Stunde bringt Adam Szalai den Karnevalsverein in Front und stellt den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf.


Nach dem 0:1-Rückstand wirkten die Dortmunder zu ideenlos - sowohl im Spielaufbau als auch im Vorwärtsgang. Logischerweise war das dann auch der Halbzeitstand. Alle Hoffnung galt nun den zweiten 45 Minuten. Sollte Borussia seinem Ruf als "Mannschaft mit den zwei Gesichtern" wie schon gegen Leverkusen und Bremen alle Ehre machen?


Die zweite Halbzeit war nicht wirklich besser von den Gästen aus Westfalen. Erster negativer Höhepunkt war nach einer Stunde Spielzeit ein Lattentreffer der Mainzer, der, da bin ich mir sicher, bereits die Vorentscheidung gebracht hätte. Auch 70 Prozent Ballbesitz während des Spiels drückten die Überlegenheit der Klopp-Elf auf dem Papier aus - ein zählbarer Erfolg gelang aber nicht. So sollte es auch bis zum Ende des Spiels bleiben.


Somit ist der Sprung auf Platz drei der Tabelle erst einmal aufgeschoben. Nach dieser Leistung beim FSV Mainz braucht bei Borussia Dortmund kein Spieler und kein Trainer über die Champions League-Qualifikation nachdenken. Enttäuschend ist aus meiner Sicht, dass Dortmund wiederum eine gute Chance vergeben hat, sich nachhaltig oben festzusetzen. Werder Bremen hat den SC Freiburg mit 4:0 geputzt und ist bis auf einen Zähler an Schwarz-Gelb herangerückt.


So wird sich Jürgen Klopp seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte nicht vorgestellt haben.

Warum hat der BVB den SV Werder geschlagen? Ich weiß es!

Am Samstag vormittag eine kleine Rückschau zum vergangenen Samstag, als Borussia Dortmund Werder Bremen in einem spannenden Spiel mit 2:1 geschlagen hat. "DerWesten" hatte seine Follower vor dem Spiel am Gründonnerstag via twitter gefragt, wieso der BVB den SV Werder Bremen besiegt. 

Ich habe kreativ nachgedacht und diverse Vorschläge eingesendet. Erst am gestrigen Freitag habe ich bemerkt, dass mich DerWesten sogar zitiert hat - und das nicht nur einmal oder zweimal, sondern dreimal. Aber seht selbst:


Freitag, 9. April 2010

Herpotherm: ein Mittel gegen Herpes


Herpes ist eklig. Und Herpes tritt meistens dann auf, wenn man es gerade NICHT gebrauchen kann. Die Ursache der Herpesbildung kann vielfältig sein - egal, ob es sich um Herpes in der Schwangerschaft, Herpes wegen Ekels (man denke nur an dreckige und verunreinigte Toiletten) oder andere fiese Arten von Herpes handelt.

Schnelle Hilfe bei Herpes verspricht die Firma Herpotherm mit ihrem Herpesstift. Dabei handelt es sich um ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt, das in Deutschland hergestellt wird. Der Stift ist batteriebetrieben und in der Lage, die Entwicklung des Herpes bei zeitnaher Anwendung zu verhindern. Zeitnah bedeutet, dass der Stift beim ersten Jucken direkt verwendet wird, um einen Ausbruch und eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.
Wie funktioniert der Stift? Die Wirkung beruht auf der völlig chemiefreien Wirkung von konzentrierter Wärme im Bereich zwischen 51 und 52 Grad Celsius. Aufgrund der Erwärmung der mit dem Herpesvirus befallenen Zellen kann eine teilweise oder im Idealfall sogar vollständige Denaturierung von Enzymen und Proteinen erreicht werden. Dadurch wird die Verbreitung des Virus´ gestoppt. Außerdem sorgen sogenannte Hitzeschockproteine für die sofortige Aktivierung des Immunsystems.

Wie wird der Stift angewendet?
  • den Herpotherm®-Stift aufdrehen
  • Herpotherm® auf die betroffene Stelle platzieren und den Taster drücken 
  • die Behandlungszeit dauert ca. 4 Sekunden
  • bei weiterhin andauernden oder lediglich verringerten Symptomen muss eine erneute Behandlung nach einer Pause von 5 – 10 Sekunden  durchgeführt werden.
Mein Fazit? Tja, was soll ich sagen? Anfangs war ich skeptisch und von der Wirkungsweise nicht überzeugt. Aber nach einem Selbstversuch kann ich festhalten: es funktioniert! Kurz vor den Osterfeiertagen regte sich bei Anne ein lästiger Herpesvirus. Direkt nach Bemerken des ersten Kribbelns und Juckens verwendete sie den Stift nach dem oben beschriebenen Muster und konnte in der Folgezeit feststellen, dass der Herpesvirus nicht zum Ausbruch gekommen ist.

Auch die Nutzer der Käufer-Plattform Ciao.de sind begeistert, wie hier nachzulesen ist.Weitere Nutzer des Stiftes haben hier ihre Erfahrungen mitgeteilt. Und sogar der NDR hat über das Produkt berichtet.

Abschließend noch ein Tipp: beachtet auch das Osterangebot über den Webshop. Auch wenn Ostern bereits vorüber ist, kann der Stift noch bis übermorgen, also bis zum 10. April 2010, für satte zehn Euro günstiger (statt 34,95 EUR dann 24,95 EUR) gekauft werden. 


Freitags-Füller # 54

Für diejenigen, die den Füller noch nicht kennen, hier die Regeln vom Scrapbooking Online Magazin: "Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken. Wir besuchen euch gerne :-)".
1. Ich liebe den Frühling in all seinen Farben.
2. Frische Brötchen esse ich gerne zum Frühstück . 
3. Es scheint als würde ich immer das gleiche suchen. 
4. Gemütlich auf der Couch vor dem Fernseher und ein Glas Rotwein oder Bier trinken ist eine schöne Art den Tag zu beenden. 
5.  Ich denke ich könnte mal wieder mehr mit der Familie machen und sie nicht so sehr vernachlässigen. 
6. Fußball, Fußball und Fußball - danach gelüstet es mich in letzter Zeit besonders .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  das Wiedersehen mit Liam, der seit Ostermontag bei meinen Eltern in Ostwestfalen zu Besuch ist, morgen habe ich Bundesliga verfolgen und den dritten Tabellenplatz des BVB feiern geplant und Sonntag möchte ich meine Familie wieder sicher aus Ostwestfalen ins Rheinland bringen !

Donnerstag, 8. April 2010

Lecker und gut essen: PURiNO - ehemals Vita - im Schloss Rheydt bei Mönchengladbach

Am Mittwoch Abend konnten Anne und ich erstmals seit langem einen Abend zu zweit genießen. Wir standen vor der Entscheidung Kino oder Essen gehen. Da der kommunikative Aspekt beim Kino deutlich zu kurz kommt, haben wir uns für Essen gehen entschieden. Die Location war auch rasch gefunden: es sollte das Purino im Schloss Rheydt bei Mönchengladbach sein. 


Ich hatte im Vorfeld online einen Tisch für zwei Personen reserviert und war erstaunt, bereits nach kurzer Zeit eine Bestätigung für die Reservierung zu erhalten. Nachdem wir den Babysitter für Luke eingewiesen hatten, kamen wir gegen 20 Uhr im Purino an. Das frühlingshafte Wetter hatte bereits die ersten Gäste nach draußen gelockt, wo mindestens dreißig bis fünfzig hungrige und durstige Besucher Platz finden. Wir entschieden uns allerdings für einen Platz im Innenbereich des Restaurants, der im Stil der Sechsziger und Siebziger Jahre gehalten ist: dunkle, große Tische und ebenso dunkle, lange Bänke füllen den Gastraum aus.

Das Purino bietet italienische Küche und hat den Schwerpunkt auf knusprige Pizza und hausgemachte Pastagerichte gelegt. Die Preise sind durchschnittlich und aus meiner Sicht angemessen. Anne bestellte sich als Vorspeise hausgemachten Knoblauchdipp mit Baguettebrot für Euro 2 und ich orderte eine fruchtige Tomatensuppe zu Euro 3,90. Als Getränk gab es eine 0,3 l Cola light für Euro 2,40 und ein 0,5 l Paulaner Weizenbier zu Euro 3,60. Die Vorspeisen wurden trotz guter Besucherauslastung rasch serviert und schmeckten lecker.

Als Hauptspeise gab es zweimal Pizza für uns. Anne hat eine Frutti di Mare gegessen, die es aber nicht auf der Karte gibt, sondern nur als Pasta-Version. Das sei aber kein Problem, versicherte uns die Bedienung. Die Küche erfüllt uns gern diesen besonderen Wunsch. Ich habe mich für die Pizza Salsiccia entschieden, eine Pizza mit Tomatensugo, Mozzarella, pikanter Salami, Paprika und Pepperoni für Euro 7,90.

Nachdem wir die runden Teigfladen bestellt hatten, hieß es erst einmal Warten. Und das ist auch der einzige Kritikpunkt: wir mussten über eine halbe Stunde auf unsere Pizzen warten - und das, während Gäste, die nach uns das Lokal betreten haben, bereits ihre bestellten italienischen Gerichte bekommen hatten. Als dann aber die beiden Gerichte serviert wurden, entschädigte das mehr als genug für die Wartezeit:


Ein weiteres Plus des Purino ist die Kinderkarte: Kinder bis sechs Jahre zahlen generell gar nichts für das Essen und Gerichte für Kids ab sieben bis zwölf Jahre werden nur mit günstigen Euro 3 berechnet. Nachdem wir in der Vergangenheit häufiger kinderunfreundliche Gaststätten besucht hatten, ist das ein klarer Vorteil von Purino.

Besonders hervorheben möchte ich auch das freundliche und zuvorkommende Servicepersonal. Wir wurden mehrmals im Laufe des Abends gefragt, ob alles in Ordnung sei und ob wir weitere Wünsche haben. So muss es sein!

Den Abend schlossen wir mit einem kleinen Spaziergang um den Wassergraben am Schloss Rheydt ab und freuten uns, bei der Heimkehr einen entspannten Babysitter aufzufinden, der sich lobend über Lukes Schlafgewohnheiten äusserte. Ich freue mich schon jetzt auf eine Wiederholung des Abends zu zweit.

Tödlicher Motorradunfall auf der B83 bei Beverungen - Würgassen

Manchmal passieren Dinge im Leben, da weiß ich nicht, ob es Zufall oder Bestimmung ist. Heute ist einer dieser Tage.

Heute mittag habe ich mit einem Arbeitskollegen noch über die schnell rasenden Motorradfahrer gesprochen, die mit Beginn des Frühlings allerorten zu sehen sind. Gut zwei Stunden später habe ich erfahren, dass ein Freund der Familie bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen ist.

Die hiesige Lokalzeitung beschreibt es nüchtern:

BEVERUNGEN/WILLEBADESSEN
Zwei Motorradfahrer tödlich verunglückt
Unfälle im Kreis Höxter
 
Höxter (lnw). Innerhalb einer Stunde sind am Mittwoch im Kreis Höxter zwei Motorradfahrer bei Unfällen ums Leben gekommen. Ein 79 Jahre alter Autofahrer stieß auf einer Bundesstraße bei Beverungen-Würgassen beim Abbiegen mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer (58) zusammen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, wie die Kreispolizei in Höxter mitteilte. 








Beim Anschauen des Fotos der zerstörten Maschine läuft mir ein Schauer über den Rücken. 


Wir vergessen leider viel zu oft, dass hinter jedem Unfallbericht in den Zeitungen auch ein persönliches Leben und Schicksal steckt. Ein Familienvater, der nicht mehr auf der Welt ist, ein Sohn oder eine Tochter, die um ihren Vater weint und deren Bezugsperson gestorben ist. Eine Ehefrau, die um ihren Mann trauert. Enkelkinder, die abrupt ihren Opa verloren haben. Verwandte, Freunde und Bekannte, die auf einen lieben Menschen verzichten müssen.

Ich denke an H., der nur zwei Häuser unterhalb meiner Eltern gewohnt und gelebt hat. Den H., der zwei Kinder hat, von denen das ältere in meinem Alter ist und das jüngere im gleichen Alter wie mein Bruder ist. Ich kenne H. seit meiner Geburt. H. ist ein herzensguter und hilfsbereiter Mensch gewesen, der ein so freundliches Wesen gehabt hat.

Als gelernter Schlosser hat er unser Metallbett im Jahr 2002 gebaut, das auch heute noch ein besonderes Möbelstück ist und die Blicke unserer Gäste und Besucher auf sich zieht. Seit dem heutigen Tag ist das Metallbett etwas ganz, ganz Besonderes für mich geworden. Leider bleibt mir nur zu sagen: Leb´ wohl, H.!
 
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