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Donnerstag, 22. Juli 2010

Endlich in der Grill - Oberliga angekommen: mein Weber - Grill

Seit vier Wochen bin ich endlich in der Oberliga der Grillmeister angekommen. Nachdem wir in den vergangenen Jahren immer überzeugte Elektro-Griller gewesen sind, habe ich ein Schnäppchen gemacht und mir diesen Weber - Grill gesichert.










Der Grill wurde inzwischen viermal benutzt und ich bin begeistert. Insbesondere mit dem Grill-Kamin lassen sich die Grillbriketts ruckzuck entzünden und das Grillgut schmeckt doch um Längen besser als mit dem Elektro-Grill.


Donnerstag, 8. Juli 2010

Paddeln auf der Niers – ein Spaß für die ganze Familie

Vor kurzem stand ein großes Ereignis ins Haus: unser zehnte Hochzeitstag wollte gefeiert werden! Auf der Suche nach etwas Besonderem hatte mein Arbeitskollege eine klasse Idee: eine Paddeltour auf der Niers. An solch einer Tour war ich schon immer interessiert und die Niers als beinahe stehendes Gewässer (Fließgeschwindigkeit unter 2 km/h) bietet sich aufgrund der örtlichen Nähe förmlich an.

Während meiner Suche nach passenden Anbietern bin ich auf eine Vielzahl von Firmen gestoßen, die sich auf den Verleih von Booten und die Organisation solcher Events spezialisiert haben. Am Ende habe ich Bako-Tours den Zuschlag gegeben. Insbesondere die schnelle Reaktionszeit bei meiner E-Mail-Anfrage (weniger als drei Stunden), das freundliche Telefonat, als es um die Details zur Paddeltour ging, und die generelle Betreuung vor und nach dem Paddeln auf der Niers haben mir gezeigt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Zusätzlich hervorzuheben ist auch noch, dass ich am Dienstag gegen 17 Uhr eine Tour für den darauffolgenden Mittwoch um 14 Uhr - trotz des fantastischen Wetters - problemlos buchen konnte (das Boot für drei bis vier Personen kostete für eine Mietdauer von zwei Stunden Euro 40).

Darüber hinaus hatte mir der Bako-Angestellte auch noch eine andere Wegstrecke ans Herz gelegt, die "landschaftlich schöner" ist. Ursprünglich wollte ich von Viersen-Süchteln nach Grefrath-Oedt paddeln, doch nach dem Hinweis habe ich mich für die Tour von Langendonker Mühle nach Wachtendonk entschieden. Rückblickend war das die richtige Entscheidung, denn die gut sieben Kilometer lange Route haben wir problemlos in gut eindreiviertel Stunden absolviert.


Am Mittwoch waren wir mittags gegen viertel nach eins in Grefrath an der Eissporthalle (nicht unwichtig: kostenlose Parkplätze vorhanden), um uns von dort aus auf den gut ein Kilometer langen Fußweg zum Bootsanleger zu machen. Der Fußweg ist erforderlich, weil sich der Bootsanleger in einem Naturschutzgebiet befindet, in dem absolutes Parkverbot besteht. Nach gut fünfzehn Minuten Wanderung erreichten wir den Anleger, an dem wir schon von dem Bako-Team in Empfang genommen wurden.

Liam und Luke bekamen jeweils Schwimmwesten angelegt und wurden mit einem Kinderpaddel versorgt. Anne und ich verzichteten auf die Weste, bekamen stattdessen aber ein klassisches Paddel in die Hand gedrückt. Nach einer kurzen Einweisung (wie lenke ich den Viersitzer, was ist weiterhin wichtig) wurde die Sitzreihenfolge festgelegt: Anne ganz vorn, dahinter Luke, anschließend Liam und als Steuermann habe ich mich freiwillig gemeldet.

Nachdem das robuste Paddelboot zu Wasser gelassen wurde, stiegen wir nacheinander bei herrlichem Sonnenschein in das großzügig bemessene Transportmittel ein und ließen uns gemütlich flussabwärts treiben. Es machte riesigen Spaß, in dem sanft dahin treibenden Boot zu sitzen, die Natur zu bestaunen, den Enten bei der Aufzucht ihrer Kleinen zuzuschauen und die dunkelblauen Libellen zu beobachten.

Obwohl wir uns nicht übermäßig ins Zeug gelegt haben und nicht wie wild gerudert haben, erreichten wir nach einer Stunde und 45 Minuten den Endpunkt unserer Paddeltour. Am Ufer wartete schon der Angestellte von Bako-Tours, der uns aus dem Boot zurück ans Ufer geholfen und auch den Rücktransport zu unserem Auto nach Grefrath sichergestellt hat. Der Rücktransfer von Wachtendonk war mit Euro 16,- für vier Personen nicht übermäßig teuer.

Wichtiger Tipp zum Schluss: insbesondere in der Sommerzeit auf keinen Fall Autan gegen die Mücken- und Bremsenplage vergessen, rechtzeitig mit Sonnencreme einreiben und eine passende Kopfbedeckung mitnehmen! Dann wird das Paddeln zu einem unvergesslichen Erlebnis.


Sonntag, 16. Mai 2010

Wo finde ich einen Babysitter als Kinderbetreuung und was kostet ein Babysitter?


Anne und ich haben bekanntlich vor einiger Zeit die Dienste eines Babysitters in Anspruch genommen. Ich finde die Bezeichnung "Babysitter" allerdings unpassend, denn der Sitter muss sich bei uns nicht um Babies kümmern. Liam (7 Jahre) und Luke (3 1/2 Jahre) fallen nun gar nicht mehr in die Kategorie Baby. Sei es drum, wir haben auf jeden Fall einen Menschen gesucht, der sich um unser Kindergartenkind und um unser Schulkind kümmert, während wir das Zusammensein zu zweit genießen wollen.

Zu Beginn stellt sich die Frage: wie finde ich einen Babysitter? Ist diese Frage geklärt, geht es darum, ob der Babysitter zu meinen Sprösslingen passt und ob die Chemie zwischen den Drei stimmt. Wenn diese beiden nicht unerheblichen Punkte geklärt sind, geht es noch um die monetäre Frage: was verlangt ein Babysitter pro Stunde?

Die ersten beiden Punkte konnten wir schnell erledigen: in unserer Nachbarschaft gibt es ein Mädchen im Teenageralter, das sich als Babysitter fort- und weitergebildet hat. Wir haben erstmals vor zwei Jahren ihre Dienste in Anspruch genommen und unsere beiden Jungs kennen das Mädchen. Das hat also gut geklappt. Irgendwie ist die ganze Sache mit der regelmäßigen Inanspruchnahme des Babysitters dann aber eingeschlafen und wir haben auf einen Babysitter verzichtet. Oder aber meine Eltern sind eingesprungen, wenn sie ohnehin bei uns zu Besuch waren und Anne und ich etwas gemeinsam unternehmen wollten. 

Nach den Osterferien, als Liam bei meinen Eltern zu Besuch war und wir nur Luke zu versorgen hatten, reifte in uns der Wunsch, endlich einmal wieder etwas ohne Kinder zu unternehmen. Flugs nahmen wir Kontakt mit dem Nachbarsmädchen auf und buchten sie für Mittwoch. Sie erschien gegen halb sechs und kümmerte sich bis abends um halb elf, als wir vom Essen zurückgekehrt sind, um unseren Luke. Alles klappte perfekt.

Damit komme ich zum letzten Punkt: zu der Bezahlung. Vor zwei Jahren nahm unser Babysitter EUR 3,50 pro Stunde. In 2010 ist dieser Satz auf EUR 4,- gestiegen. Ich finde den Preis angemessen und bin gern bereit, diesen zu zahlen.

Wie seht Ihr das? Habt Ihr auch schon einmal die Dienste eines Babysitters oder einer anderen Kinderbetreuung in Anspruch genommen? Wie sind Eure Erfahrungen?

Montag, 10. Mai 2010

Meditation: Tagträume im Büro

Ich sitze an meinem Schreibtisch. Vor mir steht eine Tasse mit frisch aufgebrühtem Senseo-Kaffee. Der Duft des Kaffees strömt in meine Nase und der braune Muntermacher riecht kräftig und samtweich zugleich. Mein Blick streift über meinen Schreibtisch, über die Tastatur meines PC, vorbei an dem Flachbildmonitor zu den aufgestellten Fotos im Bilderrahmen.

Meine Familie ist darauf abgebildet. Anne, Liam und Luke. Alle drei lächeln in die Kamera und sind fröhlich. Je länger ich die Fotos anschaue, umso mehr kalte Schauer der Freude und des Wohlbehagens laufen mir den Rücken hinunter. Ich bin stolz auf meine Familie. Stolz auf meine Frau und auf meine Kinder. Ich bin glücklich.


Rummmmms! Die Tür geht auf und eine Kollegin tritt in mein Büro. Meine mittägliche Meditation ist zu Ende.

Sonntag, 2. Mai 2010

Waldarbeiten und Baum fällen mit dem Unimog: Spaß für Groß und Klein

Ostern 2010 haben wir bekanntlich einen Kurzurlaub bei meinen Eltern in Ostwestfalen (mein Blogtitel ist schließlich Programm!) verbracht. Am ersten Tag in der alten Heimat fuhren wir mit meinem Vater in den Wald Richtung Wildburg. Wir wollten nach zwei Metern Brennholz Ausschau halten.


Ein Freund meines Vaters war bereits seit zwei Tagen mit einem Bekannten mit Waldarbeiten beschäftigt. Da das Gelände mehr oder weniger schwer befahrbar ist, waren die beiden mit einem Unimog unterwegs. Dieses Powerpaket war in der Lage, dank seiner Seilwinde Bäume regelrecht zu fällen.


Als erstes beobachtete ich mit Liam und Luke, wie ein Baum mit der Motorsäge fachmännisch zu Fall gebracht wurde. Anschließend durfte ich mit Liam und Luke eine Fahrt mit dem Unimog durch den Wald genießen.


Wobei "genießen" aufgrund der Ruckelei und Hüpferei durch den Wald eher das falsche Verb ist. Dennoch machte es riesigen Spaß, mit dem grünen Monster durch den Wald zu heizen. Sowohl meinen beiden Jungs als auch mir machte der Ausflug riesigen Spaß.

Freitag, 23. April 2010

Pseudo - Krupp - Husten bei Kleinkind oder Kind - was ist zu tun?

Gestern war die bisher schlimmste Nacht meines Lebens - und dabei übertreibe ich sicherlich nicht. Luke war schon am Morgen von den Bronchien her sehr belegt und hustete den ganzen Tag über heftig. Aber zu dieser Zeit konnten wir nicht ahnen, dass sich das ganze Elend in einen Pseudo-Krupp-Anfall ausweiten sollte.

Was ist eigentlich ein Pseudo-Krupp? Am besten kann das Wikipedia erklären, denn dort heißt es
Als Pseudokrupp oder Laryngitis subglottica wird eine unspezifische Entzündung der oberen Atemwege im Bereich des Kehlkopfes (Larynx) unterhalb der Stimmritze (Glottis) bezeichnet, die durch einen charakteristischen bellenden Husten („Schafhusten“), Heiserkeit und bei schweren Verläufen auch Atemnot geprägt ist.

Hauptsächlich betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder im Alter zwischen sechs Monaten und sechs Jahren, nur in seltenen Fällen Jugendliche und junge Erwachsene.
Unsere erste Berührung hatten wir mit dem Pseudo-Krupp im Herbst 2003. Liam war gerade ein vier Monate alt und ich war im Rheingau auf einer beruflichen Fortbildung. Des Abends fing Liam heftig und bellend an zu husten und drohte zu ersticken. Anne hatte bisher keinerlei Berührungspunkte mit dem Pseudo-Krupp und war mehr oder weniger hilflos. Besonders der stechende, schreiende und bellende Husten klingt einfach nur brutal und heftig. Dazu ein Kleinkind oder Baby, das zu ersticken droht - das ist eine ganz schlimme Erfahrung für junge Eltern, die ich niemandem wünsche.

Das gleiche Spiel wie anno 2003 hatten wir also wieder gestern Abend. Was ist also zu tun, wenn das Kleinkind oder das Kind einen Pseudo-Krupp-Anfall bekommt?
  1. Ruhe bewahren!
    Das ist das wichtigste von allem. Die Eltern müssen das Kind beruhigen und dürfen nicht in Panik ausbrechen - ich weiss, dass das leichter gesagt als getan ist.
  2. Frische, feuchte und kalte Luft zuführen.
    Anne ist gestern Abend beispielsweise mit Luke auf die Terrasse gegangen, damit er die kalte Abendluft einatmen konnte, die die Kehlkopfschwellung mindern soll.
  3. Kaltes zum Verzehren geben. Wir haben Luke erst ein Eis lutschen und anschließend Wasser mit Eiswürfeln trinken lassen. Beides wirkte sich spürbar positiv auf seine Pseudo-Krupp-Anfälle aus.
  4. Feuchte Handtücher auslegen.
    Im Kinderzimmer feuchte Handtücher über die Heizung hängen, um für ein feuchtes Raumklima zu sorgen, das dem Kind trotz Pseudo-Krupp ein beschwerdefreieres Schlafen ermöglicht.
  5. Rectodelt 100.
    Das ist sozusagen die Ultima ratio, wenn nichts anderes mehr hilft. Wir haben diese Zäpfchen gestern das erste Mal in unserem Leben an den Kleinen verabreicht. Gegen Mitternacht waren die Pseudo-Krupp-Anfälle so heftig, dass wir keinen anderen Ausweg wussten. Das Medikament hat auch die gewünschte Wirkung erzielt.
Am Freitag Morgen bin ich um 6 Uhr aufgestanden und fühlte mich, als hätte ich gar nicht geschlafen. Das Wichtigste ist aber, dass es Luke besser geht. Und ich habe die Hoffnung, dass wir so eine Nacht wie von Donnerstag auf Freitag nicht so schnell wieder erleben müssen.

Dienstag, 20. April 2010

22. Citylauf Korschenbroich 2010 - wir waren dabei

Am vergangenen Sonntag fand in Korschenbroich der 22. Citylauf statt. Nachdem ich im vergangenen Jahr, als Liam noch im Kindergarten war, erstmals mit ihm am Start war, brachen wir in diesem Jahr bei sonnigem Wetter und frühlingshaften Temperaturen zu viert auf.


Um 11:45 Uhr startete ich mit Luke und Liam beim Familienlauf, an dem mehr als 1.200 weitere laufbegeisterte Familien teilgenommen hatten. Da Luke aufgrund seiner drei Lebensjahre die 1.100 Meter lange Strecke nur zu einem Viertel allein laufend bewältigen konnte, beförderte ich den Kleinen die restlichen drei Viertel auf meinen Schultern bis ins Ziel. Liam hingegegen hielt die gesamte Strecke durch und kam glücklich im Ziel an. Dort angekommen wurden die beiden Jungs mit einem Nilpferd-Plüschtier belohnt und ich durfte mich über das obligatorische Citylauf - T-Shirt freuen.


Damit war der Citylauf für Liam allerdings noch nicht beendet. Um 12:50 Uhr war der Große noch Teilnehmer am Bambini-Lauf M7/M8. Trotz des ersten Laufs schaffte es Liam auch hier ins Ziel und war auch trotz eines Platzes im hinteren Drittel des Gesamtklassements nicht enttäuscht. Bezogen auf seine Altersklasse im Jahrgang 2003 hatte er den 26. Platz erreicht. Für seine läuferische Leistung wurde er mit einem Lauftrikot belohnt, das der Große stolz entgegengenommen hat.


Der 22. Citylauf Korschenbroich war auch 2010 ein tolles Erlebnis für die ganze Familie und wir freuen uns schon jetzt auf die 23. Runde in 2011.

 

Dienstag, 13. April 2010

Nicht nur zu Olympia: Shaun White Snowboarding auf der Nintendo Wii

Am vergangenen Wochenende haben wir nach längerer Zeit mal wieder mit der Wii von Nintendo gespielt. Und weil wir seit Dezember 2009 ein Nintendo Wii Balance Board unser Eigen nennen, macht das Spielen gleich doppelt Spaß.

Das neue Lieblingsspiel von Liam und Luke ist "Shaun White Snowboarding". In Kombination mit dem Wii Balance Board ist das Spiel noch authentischer und selbst der Jüngste habt mit seinen 3 1/4 Jahren echte Erfolgserlebnisse beim Spielen:

Donnerstag, 8. April 2010

Tödlicher Motorradunfall auf der B83 bei Beverungen - Würgassen

Manchmal passieren Dinge im Leben, da weiß ich nicht, ob es Zufall oder Bestimmung ist. Heute ist einer dieser Tage.

Heute mittag habe ich mit einem Arbeitskollegen noch über die schnell rasenden Motorradfahrer gesprochen, die mit Beginn des Frühlings allerorten zu sehen sind. Gut zwei Stunden später habe ich erfahren, dass ein Freund der Familie bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen ist.

Die hiesige Lokalzeitung beschreibt es nüchtern:

BEVERUNGEN/WILLEBADESSEN
Zwei Motorradfahrer tödlich verunglückt
Unfälle im Kreis Höxter
 
Höxter (lnw). Innerhalb einer Stunde sind am Mittwoch im Kreis Höxter zwei Motorradfahrer bei Unfällen ums Leben gekommen. Ein 79 Jahre alter Autofahrer stieß auf einer Bundesstraße bei Beverungen-Würgassen beim Abbiegen mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer (58) zusammen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, wie die Kreispolizei in Höxter mitteilte. 








Beim Anschauen des Fotos der zerstörten Maschine läuft mir ein Schauer über den Rücken. 


Wir vergessen leider viel zu oft, dass hinter jedem Unfallbericht in den Zeitungen auch ein persönliches Leben und Schicksal steckt. Ein Familienvater, der nicht mehr auf der Welt ist, ein Sohn oder eine Tochter, die um ihren Vater weint und deren Bezugsperson gestorben ist. Eine Ehefrau, die um ihren Mann trauert. Enkelkinder, die abrupt ihren Opa verloren haben. Verwandte, Freunde und Bekannte, die auf einen lieben Menschen verzichten müssen.

Ich denke an H., der nur zwei Häuser unterhalb meiner Eltern gewohnt und gelebt hat. Den H., der zwei Kinder hat, von denen das ältere in meinem Alter ist und das jüngere im gleichen Alter wie mein Bruder ist. Ich kenne H. seit meiner Geburt. H. ist ein herzensguter und hilfsbereiter Mensch gewesen, der ein so freundliches Wesen gehabt hat.

Als gelernter Schlosser hat er unser Metallbett im Jahr 2002 gebaut, das auch heute noch ein besonderes Möbelstück ist und die Blicke unserer Gäste und Besucher auf sich zieht. Seit dem heutigen Tag ist das Metallbett etwas ganz, ganz Besonderes für mich geworden. Leider bleibt mir nur zu sagen: Leb´ wohl, H.!

Mittwoch, 7. April 2010

Restaurant Purino aka Vita im Schloss Rheydt - Abendessen zu zweit

Regelmäßige Leser meines Weblogs wissen es: in dieser Woche ist meine Familie von vier auf drei Familienmitglieder geschrumpft, da Liam seine zweiten Osterferienwoche in Ostwestfalen bei meinen Eltern verbringt.

So geschah es, dass Anne und ich einen Abend nur zu zweit verbringen konnten. Wir engagierten für Mittwoch Abend einen Babysitter Kindergartenkindsitter (dem netten Nachbarsmädchen sei Dank!) und standen vor der Entscheidung 
Da ein Kinobesuch nicht wirklich kommunikativ ist, haben wir uns für einen Restaurant-Besuch entschieden. Es sollte das "Vita" im Schloss Rheydt sein. Beim Googlen stellte ich mit Erschrecken fest, dass es das "Vita" nicht mehr gibt! Ich war geschockt und traurig. Aber die Traurigkeit hielt nur kurz an, denn dank twitter-Recherche und googlen erfuhr ich, dass das "Vita" nur umfirmiert hat und nun "Purino" heißt. Die Belegschaft und Küche ist aber gleich geblieben und auch den Standort im Schloss Rheydt gibt es auch noch.

Nachdem ich am Dienstag den Tisch online reserviert hatte (das "Purino" ist oft gut besucht), 


freue ich mich nun auf den Abend zu zweit mit Anne und werde Euch von meinen Eindrücken berichten.





Dienstag, 6. April 2010

Ostereier, Geburtstag und alte Heimat: Resultat vom langen Osterwochenende - ein Kind weniger daheim!

Wir haben die Ostertage in Ostwestfalen verbracht. Bereits am Mittwoch Mittag ging es vom Rheinland an den östlichsten Zipfel von Nordrhein-Westfalen zu meinen Eltern in meine alte Heimat (das Rheinland ist damit sozusagen meine neue Heimat). Es waren fünf schöne Tage, an denen wir uns von Mum und Dad verwöhnen lassen konnten und die Kids die Zeit mit ihren Großeltern genossen haben.

Nachdem wir am Karfreitag Liams siebten Geburtstag gefeiert haben und am Ostersonntag bei sonnigem, aber kalten Wetter nach dem Osterfrühstück die Ostereier erfolgreich gesucht hatten, hieß es am gestrigen Ostermontag Abschied nehmen. Abschied nehmen von meinen Eltern, meinem Bruder und dessen Freundin sowie von Liam, unserem Ältesten.


Liam bleibt nämlich in Ostwestfalen. Die Ferien machen es möglich, denn zur Schule muss unser Ältester erst am kommenden Montag. Und weil mein Schwiegervater am kommenden Sonntag ohnehin seinen Geburtstag feiert, haben wir das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden: Liam kann vier Tage bei seiner Omi und Opi bleiben und wir holen ihn dann am kommenden Wochenende wieder ab.


Daher haben wir gestern nur Luke mit zurück ins Rheinland genommen. Das war schon ein komisches Gefühl, nach dem Mittagessen nur mit einem Kind im Auto gen Westen zu fahren. Aber ich weiß: Liam genießt die Zeit, in der er seine Großeltern ganz für sich allein hat, und Anne und ich werden am Mittwoch Abend endlich einmal etwas zu zweit ohne Kinder unternehmen können. Wir sind noch unentschlossen, ob wir uns "Avatar" im Kino anschauen oder gemütlich essen gehen. Was denkt Ihr?

Freitag, 2. April 2010

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Liam

Heute feiert mein großer Sohn

L i a m

seinen siebten Geburtstag.


Happy Birthday und alles Gute !









Donnerstag, 25. März 2010

Leckerer Kuchen: Klosterkuchen - sogar mit Foto und Rezept


Am Sonntag vor zwei Wochen haben wir wieder einen Kuchen gebacken und dieses Mal stand ein Klosterkuchen auf dem Programm. Wer den Klosterkuchen nicht kennt: es ist ein Rührkuchen, der super schnell zubereitet ist und der allen bei uns schmeckt. Die Schokoglasur kann zusätzlich noch mit Smarties verziert werden, so dass alle Naschkatzen auf ihre Kosten kommen.

Zutaten
250 g Butter
250 g Zucker
100 g Schokolade
100 g Mandel(n), gerieben
100 g Nüsse, gerieben
200 g Mehl
4 Ei(er)
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Backpulver
125 g süße Sahne

Puderzucker

Fett und Semmelbrösel für die Form

Zubereitung: 
Alle Zutaten miteinander vermischen.
Eine Kastenform einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Den Teig hineingeben und bei ca. 170°C (Umluft) 60 Minuten backen, evtl. mit Backpapier abdecken.

Vor dem Herausnehmen mit einer Nadel prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Nach dem Auskühlen mit Schokoglasur bestreichen und ggf. mit Smarties verzieren.


Montag, 22. März 2010

LEGO Star Wars: Darth Vader, Anakin, R2 und Produktvideos bei youtube

Liam hat sich überlegt, dass er sich zu seinem siebten Geburtstag etwas von Lego Star Wars wünscht. So weit, so gut. Doch nachdem ich die Produktvielfalt bei amazon.de zu diesem Thema gesehen habe, war ich erst einmal erschlagen:





Wie kann ich bei dieser Vielfalt das richtige Modell für Liam finden? Sein Favorit war Lego Stars mit Darth Vader, anderseits begeistert ihn auch Anakins Y-Wing-Starfighter. Jetzt war guter Rat teuer. Eine Suche bei Google brachte mich rasch zu den "playability" Videos. Diese Videos sind einfach genial: in kurzen Sequenzen von drei bis sieben Minuten werden die kompletten Inhalte der Lego-Kartons vorgestellt. So habe ich als Käufer eine Vorstellung, was ich für mein Geld erwarten kann:


Eins können diese Videos aber nicht: mir die Entscheidung abnehmen, welches Lego Star Wars Modell wir nun Liam zum Geburtstag schenken sollen...

Donnerstag, 11. März 2010

Herzlichen Glückwunsch zum 86. Geburtstag, Omi

Morgen feiern wir den 86. Geburtstag von meiner Omi. Leider kann Omi nicht mit uns feiern. Sie ist im vergangenen Jahr gestorben. 

Am Sonntag hat Liam eine Geburtstagskarte für sie gestaltet. Ich habe vorher die Fotos ausgesucht und auf ein weißes Blatt geklebt. Für die künstlerische Gestaltung war dann Liam verantwortlich. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen:


Ich habe das Blatt einlaminiert und zu meinen Eltern nach Ostwestfalen gesendet, damit sie es bei Omi auf das Grab legen können. 

Omi, ich wünsche Dir alles Gute zu Deinem 86. Geburtstag. Wir vermissen Dich so sehr und sind sehr traurig, dass Du nicht mehr bei uns bist.

Mittwoch, 10. März 2010

Auf Landstraße mit Laserpistole geblitzt: Radarwarner nicht vorhanden, aber nette Polizistin

Auf der Rückfahrt von Cuxhaven ins Rheinland bin ich geblitzt worden! Und zwar das erste Mal mit einer Laserpistole! Wie kam es dazu?

Nachdem ich auf der Landstraße zwischen der A29 und der A31 an einer Großkreuzung halten musste, bog ich nach der Grünphase nach rechts auf eine Landstraße ab. Ich bin mir recht sicher, dass ich nicht schnell war. Plötzlich blendete ein uns entgegenkommender LKW auf und ich reduzierte die Geschwindigkeit. Zu spät!

Am Straßenrand parkte ein Polizeiwagen mit zwei Polizistinnen davor. Eine der beiden hielt die Polizeikelle hoch und winkte mich heraus. Da ich kein Radargerät oder ein Blitzen wahrgenommen hatte, rechnete ich mit einer klassischen Verkehrskontrolle (in die ich übrigens trotz 17 Jahren Führerscheinbesitz bislang noch nie gekommen war!). Doch weit gefehlt! Ich wurde darüber belehrt, dass ich die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h um 17 km/h überschritten hatte. Nach Abzug von drei km/h Toleranz verblieb immer noch ein Geschwindigkeitsübertritt von 14 km/h. Am Ende bedeutete das ein Bußgeld von EUR 20,-, das ich aber anstandslos bezahlt habe.

Während die brünette Polizistin meine Personalien aufgenommen hatte, bewachte die blonde Polizistin die Umgebung und ich hatte nichts Besseres zu tun, als die gesamte Situation mit dem Smartphone festzuhalten:

Montag, 8. März 2010

Kurklinik Strandrobbe in Cuxhaven: Vater / Mutter und Kind - Kur

Am 10. November 2009 haben wir den Antrag an unsere Krankenkasse gestellt, um eine Mutter und Kind - Kur für Anne, Liam und Luke zu bekommen. Bis dahin haben wir uns viele Gedanken gemacht und die Pros und Cons abgewogen. Am Ende war aber klar: wenn nicht jetzt, wann dann?

Da Luke noch in den Kindergarten geht und Liam gerade das erste halbe Jahr in der Grundschule hinter sich hatte, war der Zeitpunkt ideal, um nicht zuviel Lernstoff zu verpassen. Ich wunderte mich, dass wir bereits Anfang Dezember 2009 den positiven Bescheid von der Krankenkasse bekamen.


Sicher: wir hatten den Zuschlag für den dreiwöchigen Aufenthalt in der Mutter - Kind - Kur auch beeinflusst, weil wir als Zeitraum Januar bis März angegeben hatten. Diese drei Monate sind aufgrund der Witterung nicht sehr beliebt - die meisten Kurbedürftigen nehmen den Kuraufenthalt am liebsten während der warmen Sommermonate oder im Frühling und Frühherbst wahr. Zudem hatten wir uns mit Cuxhaven an der Nordsee für ein in dieser Jahreszeit nur bedingt beliebtes Reiseziel entschieden.


Nachdem uns also Anfang Dezember der Termin 27.01. bis 17.02.2010 von unserer Krankenkasse in der Kurklinik Strandrobbe bestätigt wurde, erhielten wir nur wenige Tage später erneut Post. Dieses Mal von der Kurklinik Strandrobbe. Neben einem netten Begrüßungsschreiben und einem Heft im DIN A4-Format mit nützlichen Informationen war auch eine DVD von der Kurklinik in Cuxhaven enthalten.


Um es gleich vorweg zu sagen: die DVD ist klasse! Besonders wenn man wie wir das erste Mal mit einer Kur und einem Aufenthalt im Rahmen einer Mutter-Kind-Kur in Berührung kommt, ist es eine klasse Sache, bereits im Vorfeld mit dem Kurort Cuxhaven und der Kurklinik vertraut gemacht zu werden. Anne und die beiden Jungs schauten sich die DVD aus diesem Grund auch nicht nur einmal an.


Am Mittwoch, 27.01.2010 war es dann soweit. Ich brachte die Drei morgens Richtung Cuxhaven und sollte danach drei Wochen Strohwitwerschaft über mich ergehen lassen müssen. Wie es mir im einzelnen ergangen ist, kann detailliert hier,
hier und hier nachgelesen werden - oder sogar in epischer Breite hier.

Die Zeit während der Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven verging wie im Fluge und am Aschermittwoch 2010 war die Kur bereits für uns Geschichte. Nach ausführlichen Gesprächen mit Anne kann sie festhalten, dass die Kur und Aufenthalt in der Kurklinik Strandrobbe eine rundum gelungene Angelegenheit war und sehr zu empfehlen ist.


Wenn Ihr weitere Fragen habt, könnt Ihr in den Kommentaren zu diesem Blogeintrag gern Fragen stellen, die ich dann beantworte. Sofern die Fragen nicht öffentlich gestellt werden möchten, antworte ich auch auf E-Mails an tweet (Punkt) addiction (at) gmail (Punkt) com.


Dienstag, 2. März 2010

Eisschollen, Schnee und Eis auf der Nordsee: der kälteste Winter seit Jahren im Norden

Bekanntlich waren Anne, Liam und Luke im Januar und Februar 2010 in Cuxhaven zur Kur. Mitte Februar habe ich die Drei von dort abgeholt und hatte auch endlich Gelegenheit, die Nordsee zugefroren zu erleben. Das war wirklich ein beeindruckendes und skurriles Erlebnis. Von weitem sah der Strand aus, als sei die Nordsee von dicken, großen Steinen übersät. Erst wenn man näher herangeht, den Deich überwunden hat und auf das offene Meer hinausblickte, sah man, dass es sich um Eisplatten, Schnee und Eisschollen handelte, die sich mit Sand  vermischt hatten und für dieses einmalige Naturschauspiel gesorgt haben. Beeindruckend!

Aus den Erzählungen und Schilderungen der Cuxhavener wusste ich, dass es das letzte Mal Ende der siebziger Jahre solch einen kalten, strengen und langen Winter an der Nordseeküste gab. Und ich glaube, dass viele Jahre ins Land gehen werde, ehe wir wieder so ein beeindruckendes Bild an der Nordsee mit Eisschollen und Schnee erleben dürfen.

Weil Bilder bekanntlich mehr als viele Worte sagen, möchte ich hier einige Impressionen von dem Nordseestrandin Cuxhaven vom Februar 2010 präsentieren:


Mittwoch, 24. Februar 2010

Die Familie ist drei Wochen in Kur in Cuxhaven: Fazit eines Strohwitwers

Wahnsinn, die schnell die Zeit vergeht. Mir kommt es vor, als sei es gestern gewesen, als ich Anne, Liam und Luke nach Cuxhaven an die Nordsee gefahren habe. Wie ich gefroren habe, als am 27. Januar das Blitzeis eingesetzt hat und ich um 16:39 Uhr Richtung Rheinland zurückgefahren bin. Der Abschied damals war kurz und schmerzlos. Aufgrund der Schneefälle und Zugverspätungen war ich an diesem Abend erst um 23 Uhr daheim.

Erst langsam gewöhnte ich mich an das Alleinsein. An die Stille im Haus. An das Fehlen von Kinderlachen, Kindergeschrei und Kinderquatsch. An das alleine Liegen in dem viel zu großen Ehebett. An den leeren Kühlschrank, der jetzt von mir gefüllt werden musste. An das Schnee schippen vor dem Haus (das meine Süße sonst immer übernommen hatte).

Aber es gab auch die andere, die gute und nicht traurige Seite: ich arbeitete von morgens sieben bis abends um sechs im Büro (oder auch länger) - ich hatte keine Schuldgefühle, weil niemand auf mich wartete. Ich konnte am Wochenende ausschlafen - was ich aber nicht tat, weil mein Biorhythmus auf werktags eingestellt war und ich daher sonntags zwischen 7:15 und 7:45 aufgewacht bin - mit einer Ausnahme: einen Sonntag brachte ich es gar fertig und schlief unverschämt lang bis viertel vor neun... Darüber hinaus hatte ich Zeit, die Dinge zu erledigen, die im Familienleben einfach nicht zu schaffen sind:
  • mein Mammutprojekt private Ablage 2004 - 2010 (von 46 auf 22 Ordner reduzieren)
  • die Archivierung von 22 Mini-DV-Kassetten auf Festplatte und DVD
  • das Ausmisten von Unmengen von alten Zeitschriften und Zeitungen und anderem Papierkram
  • das Aufräumen des Arbeitszimmers im Dachgeschoss.
Darüber hinaus blieb auch noch Zeit für den Besuch eines Kollegen und Freundes am zweiten Samstag meines Strohwitwer-Daseins, der Besuch von Micha am ersten Wochenende zum Spiel VfB Stuttgart - Borussia Dortmund sowie sein erneuter Besuch am vergangenen Samstag Abend zu Bayern München - BVB inklusive Döner-Essen und fünf Liter Bitburger trinken. Am vergangenen Sonntag konnte ich sogar nachmittags ein Viertelstündchen auf der Couch schlafen. Welch herrliche Zeit!

Aber ich war auch sehr froh, als ich am Dienstag Morgen um 4:40 Uhr aufgestanden bin, meinen Rucksack und Trolley geschnappt habe und mich auf ins Büro gemacht habe. Nachdem ich das Wichtigste abgearbeitet hatte, ging es mit dem IC schon um 7:33 Uhr Richtung Cuxhaven. Ich freute mich, nicht nur meine drei Lieben wiederzusehen, sondern auch meinen Eltern zu begegnen, die extra wegen der Kinder auch zehn Tage in unmittelbarer Nähe der Kurklinik verbracht haben.

Sonntag, 21. Februar 2010

Tagebuch eines Strohwitwers: die letzte Woche

Es ist wie im Urlaub: die ersten Tage ziehen sich wie Kaugummi und wenn die Hälfte um ist, geht alles blitzschnell. So habe ich auch die dritte und letzte Woche meines kurbedingten Strohwitwer-Daseins erlebt.

Die dritte Woche begann feucht-fröhlich: es war Altweiber angesagt! Wie schon hier nachzulesen war, war ich besonders stolz, dass mein Team endlich ein Gruppenkostüm hinbekommen hat. Motto der diesjährigen Feier war "Karneval verkehrt" und so gab es in Düsseldorf an Altweiber die ganze Feier lang Kölsch. Kein Witz!

Den Freitag regenerierte ich dann, ehe am Samstag vormittags die letzten Aufräumarbeiten und hauswirtschaftliche Tätigkeiten anstanden. Gegen 18 Uhr stand dann Micha mit zwei Dönertaschen vor der Tür, die sich hervorragend mit meinem Fünf-Liter-Fass Bitburger ergänzten. Wir guckten gemeinsam das Topspiel Bayern - BVB und trotz der Niederlage des BVB trübte das nicht unsere gute Stimmung.

Den letzten Sonntag ohne meine Familie verbrachte ich erneut mit "Klar Schiff machen" und faulenzen. Abends kam ich dann endlich mal dazu, die New Super Mario Bros. auf der Wii zu begleiten und wurde erst durch eine Akku-leere Wii Remote gebremst.

Rosenmontag hieß es für mich dann erstmals in meinem Berufsleben: arbeiten. In den vergangenen Jahren hatte ich mir immer frei genommen und wir haben den Karnevalsumzug in Büttgen besucht. Da meine Liebsten aber nicht da waren, konnte ich auch arbeiten gehen. Der Tag war rasch vergangenen und plötzlich war es Abend.

Ich aß meine letzte Strohwitwer-Pizza aus dem Backofen, trank mein letztes Strohwitwer-Altbier und guckte dem Restauranthelfer Rach im Fernseher zu, wie er ein Lokal in Recklinghausen rettete. Während der Werbepause packte ich meinen Trolley und meinen Rucksack, ehe es früh ins Bett ging.

Am Dienstag morgen stand ich bereits um 4:40 Uhr auf, um anschließend zwei Stunden im Büro zu arbeiten und dann den IC um 7:33 ab Düsseldorf Hbf gen Norden zu nehmen. Zu meiner Überraschung verlief die Zugfahrt ohne große Probleme und Verspätungen, so dass ich nach Umsteigen in Bremen und Bremerhaven-Lehe gegen halb eins im sonnigen Cuxhaven angekommen bin.

Dort haben mich meine Eltern abgeholt, da ich die Süße und meine beiden Jungs überraschen wollte. Die Drei erwarteten mich erst gegen halb fünf. Nach einem leckeren Fischessen überraschte ich Anne und Luke am Strand, die fasziniert die Eisschollen in der Nordsee beobachteten. Liam war in der Kurklinik geblieben, da er dort mit einigen Kindern spielte. Auch er freute sich sehr über das Wiedersehen. Endlich war die kleine Familie wieder vereint.
 
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