Freitag, 8. Januar 2010

Schnee, Blizzard, Schneesturm und Schneehölle: werden wir alle sterben?


Seit einigen Tagen beherrscht ein Thema die Medien: der Schneesturm, die Schneehölle, der Blizzard. Auch ich stelle mir die Frage: müssen wir alle sterben? Werden wir den Frühlingsanfang 2010 noch erleben oder war es das mit der Menschheit?

Selbst das BBK, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Kastastrophenhilfe, warnt eindringlich: "Jetzt private Vorsorge bei winterlichen Wetterlagen treffen! Für das kommende Wochenende rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit verstärkten Schneefällen, die möglicherweise auch zu größeren Schneeverwehungen in Deutschland führen können. Diese Wettersituation kann regional zu Beeinträchtigungen, insbesondere im Straßen-, Bahn- und Luftverkehr führen. Zug- und Flugverbindungen können ausfallen; es muss mit größeren Verspätungen gerechnet werden."

Mensch Panikmacher, haltet doch allemal den Ball flach! Schon früher gab es Schnee. Und damals gab es noch viel mehr Schnee als heutzutage. Und auch früher haben sich die Menschen mit dem Wetter arrangiert. Ich verstehe diese Panikmache nicht und habe auch keinerlei Verständnis dafür.

Ein Tweet aus meiner heutigen Timeline bringt es eindeutig auf den Punkt:


  1. yoerk "Mörder-Schnee", "Schnee-Hölle", "Schnee-Chaos" ... Bevor die Medien versuchten Panik zu verbreiten nannte man es einfach "Winter". from Echofon

  2. this quote was generated by twtQuote

Wie seht Ihr das? Habt Ihr Angst vor dem Blizzard? Fürchtet Ihr Euch vor der Schneehölle? 

Freitags-Füller # 41

 Auch im Jahr 2010 geht es weiter mit dem Freitags-Füller.

Für diejenigen, die den Füller noch nicht kennen, hier die Regeln vom Scrapbooking Online Magazin: "Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen auch gerne auf euren Blogs beantworten (schreibt die Antworten einfach in fett und meine Vorgaben in normal) und im Kommentar verlinken. Wir besuchen euch gerne :-)".


1. Es ist Januar; ein guter Monat zum Durchatmen und Kraft tanken.
2. Eine heisse Tasse Kaffee aus der Senseo ,  danach gelüstet es mich jetzt am meisten.
3. Lass uns mal eine Runde twittern .
4. Auch für 2010 fasse ich mir keine Vorsätze, und diesen Vorsatz halte ich ein!
5. Meine Stiefel  hält meine Füße warm.
6. Es ist immer etwas los in meinem Haus.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf gemütliches Fernseh gucken mit einem Glas Rotwein , morgen habe ich Raclette mit der Familie geplant und Sonntag möchte ich mit den Schlitten in den Schnee !

Donnerstag, 7. Januar 2010

LBS - Local based services: Foursquare, Gowalla und Co.

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und bereits jetzt werden LBS (local based services; örtlich basierte Dienste) als einer DER Trends in 2010 proklamiert. Worum handelt es sich dabei genau und wo liegt der Nutzen für die User?

Seit Weihnachten 2009 bin ich stolzer Besitzer eines Motorola Milestone. Bekanntlich bin ich zudem seit mehr als einem Jahr begeisterter Geocacher. Und es gibt local based services, die meine beiden Leidenschaften verbinden - einer davon ist foursquare, das als App im android market zum kostenlosen Download bereit steht. Verständlich, dass foursquare eines der ersten Apps war, die ich mir über die Weihnachtsfeiertage auf mein Milestone geladen habe.

Das Prinzip von Foursquare ist simpel. Meedia schreibt: "Foursquare ist das neuste Must-Have der Social Media-Gemeinde. Als sogenanntes ‚Location based Social Network’ wendet sich das gerade mal ein paar Monate alte Start-up vor allem an die mobile neue Generation von Internet-Nutzern, die allen Freunden omnipräsent mitteilen möchten, wo sie sich gerade befinden. Die Geo-Tagging-Applikation ist damit nichts anderes als  Twitter 2.0 – und für die Techbranche das ‚next big thing’. Ein genauer Blick auf die nächste Stufe der Social Media-Sucht. ... Alle mitteilungssüchtigen und umtriebigen Kommunikationsmenschen erhalten über die Real Time-Applikation die Möglichkeit, ihre digitalen Fußstapfen an Orten zu hinterlassen, die sie besucht haben oder gerade besuchen. Und werden dafür virtuell mit sogar mit Auszeichnungen belohnt. "

Als Konkurrent zu Foursquare hat sich Gowalla herauskristallisiert. Für mich ist dieser Service allerdings nur bedingt interessant, da er vorerst nur als itunes-App für iphone- und ipod touch-User zur Verfügung steht. Von der optischen Aufmachung gefällt mir allerdings Gowalla noch einen Tick besser als Foursquare. Wenn man den Entwicklern von Gowalla Glauben schenken darf, soll in 2010 auch eine Android-App veröffentlicht werden. Ich bin gespannt!

Wer mich übrigens auf Foursquare adden möchte, findet mich hier.

Kennt Ihr local based services? Was haltet Ihr davon? Seid Ihr aktiver Nutzer dieser Dienste? Wer ist Euer Favorit? Und warum?

Mittwoch, 6. Januar 2010

Knigge, Etikette und gutes Benehmen: Sie oder Du im Büro?

Das "Sie" und das "Du" bei der Anrede im Büro zählt zu den gefährlichsten Minenfeldern. Wer nicht aufpasst und einen falschen Schritt macht, begibt sich unnötig in Gefahr und richtet im schlimmsten Fall großen Schaden an.

Ich habe im Beruf und in meiner Tätigkeit als Führungskraft verschiedene Erfahrungen gemacht - nicht alle davon waren positiv. Dabei ist es so einfach, wenn man drei Punkte beachtet:

- der Ranghöhere bietet dem Rangniederen das "Du" an.
- der Ältere dem Jüngeren
- kein Duzen unter Alkoholeinfluss

Vor einigen Jahren begann eine neue Mitarbeiterin in meinem Team und sagte direkt nach den ersten Tagen zu mir "Sie können übrigens Sabine-Chantal-Ivette-Ramona-Kerstin-Nicole zu mir sagen". Das geht natürlich gar nicht - wir sind schließlich nicht in der Schule und alle Kolleginnen und Kollegen sind volljährig, so dass das "einseitige Duzen" überhaupt und gar nicht geht.

Wenn ich mich auf der gleichen hierarchischen Ebene befinde, ist es ebenfalls eindeutig: dann bietet der Ältere dem Jüngeren das "Du" an - und nicht umgekehrt. Dabei geht dann einfach Alter und Erfahrung vor jugendlichem Elan.

Ganz wichtig: niemals unter Alkoholeinfluss - das wird ansonsten peinlich - das Du anbieten. Ein Du unter Einfluss von Alkohol ist aus meiner Sicht auch nicht so glaubwürdig, als wenn es im nüchternen Zustand angeboten wird. Als ich noch in der Ausbildung war, hat mir mein damaliger Vorgesetzter zu vorgerückter Stunde angeboten, das Siezen abzulegen. Dumm nur, dass er am nächsten Tag nichts mehr davon wusste... Ich habe beispielsweise am Nachmittag VOR meiner diesjährigen Weihnachtsfeier zwei Mitarbeitern meines Teams das "Du" angeboten.

Ich halte es folgendermaßen: wenn neue MitarbeiterInnen in mein Team kommen und die Zusammenarbeit reibungslos läuft, biete ich nach ca. sechs bis neun Monaten das Du an. Damit habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht und es bisher noch nie bereut.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Duzen gemacht? Gab es schon einmal Probleme?

Dienstag, 5. Januar 2010

Nachtrag und Rückblick, Teil 2: das war Weihnachten 2009

Vorbemerkung: diesen Blogbeitrag habe ich bereits am Heiligen Abend verfasst, aber versehentlich nicht gepostet.

Die Weihnachtszeit mit eigenen Kindern ist etwas ganz besonderes. Als ich am Heiligen Abend vormittags mit meinem Bruder die letzten Erledigungen in Beverungen hinter mich gebracht hatte (das Herforder Weihnachtsbier kam natürlich auch in den Einkaufswagen), meinte mein Bruder - noch kinderlos -, dass es ihm noch gar nicht weihnachtlich zumute sei. Ich entgegnete ihm, dass mir das früher auch so ging. Aber seitdem wir unsere beiden Jungs haben und diese das Weihnachtsfest bewusst erleben, ist das Kind in mir auch wieder erwacht. Die Weihnachtszeit wird dadurch noch schöner.

Ich liebe es, Liam und Luke mit ihrer Vorfreude auf das Weihnachtsfest und den Heiligen Abend zu erleben. Das Glänzen in ihren Augen, wenn sie aus der Kirche kommen. Das Warten auf das Erklingen des Glöckchens, ehe sich die Tür zum Wohnzimmer öffnet und der Blick auf den hell erleuchteten Weihnachtsbaum fällt. Das ist Weihnachten. Da werde ich selbst noch einmal zum Kind.

Bevor es am Heiligen Abend die Bescherung gab, sind wir am Vormittag zum Friedhof gegangen, um unserer Ende Oktober verstorbenen Omi einen Engel als Weihnachtsgeschenk auf ihr Grab zu legen. Das ist der einzige traurige Wermutstropfen an Weihnachten 2009: es ist das erste Weihnachten ohne meine Omi. Omi, ich vermisse Dich sehr und wünsche mir, dass es Dir gut geht.

Montag, 4. Januar 2010

Verlängerte Ferien, DPD und Photobox sowie Rodeln am Eselspfad in Neuss

Seit gestern Abend sind wir aus dem einwöchigen Urlaub aus dem Allgäu / Tiefenbach bei Oberstdorf zurück. Nachdem die Hinfahrt von meinen Eltern aus mit gut sechs Stunden Dauer entspannt verlief, war die Rückreise ins Rheinland eher anstrengend. Obwohl die Strecke summa summarum nur vierzig Kilometer länger ist, benötigten wir zwei Stunden mehr für die Rückfahrt.

Nach der Rückkehr gestern Abend haben wir nur das Nötigste ausgepackt und uns das Mammut-Koffer auspacken für heute aufgespart. Doch damit war der Urlaub für mich zum Glück noch nicht vorbei: Ich habe bereits im vergangenen Jahr zwei weitere Tage Urlaub für heute und morgen eingeplant und muss erst am Dreikönigstag wieder arbeiten gehen. So habe ich eine schöne Urlaubsverlängerung und kann noch viel Zeit mit meiner Familie verbringen.

Der Urlaubstag begann überraschend: um 7:35 Uhr morgens klingelte uns DPD aus den Träumen. Es war der Eilkurier, der uns die von photobox bestellten Weihnachtskarten gebracht hat. Leider kamen die Karten, die ich bereits am 13. Dezember bestellt hatte, damit deutlich zu spät... Das war auch der Grund, weshalb wir 2009 erstmals keine Weihnachts- und Neujahrsgrüße versenden konnten.

Während Anne vormittags die restlichen Koffer und Taschen ausgepackt hat, erledigte ich mit den beiden Jungs die erforderlichen Einkäufe und testete dabei gleich ausgiebig mein neues Motorola Milestone (foursquare und barcoo beispielsweise). Am Nachmittag fuhren wir dann nach Neuss zum Spielplatz "Eselspfad", bretterten mit zwei Schlitten den kleinen Hügel hinunter und genossen die kalte, klare Luft.




Samstag, 2. Januar 2010

Reaktionen auf meinen geplanten Twitter-Ausstieg


Ich bin sprachlos. Niemals hätte ich erwartet, dass dieser Tweet 











  1. tweet_addiction Ich werde das Twittern einstellen. Es raubt zu viel an Zeit, ist unproduktiv und zerstört - die bei mir nicht existenten - Freundschaften. from Vodafone Update










  2. this quote was generated by twtQuote

von mir solch ein Echo bei meinen Followern ausgelöst hätte. Innerhalb der ersten Minuten nach Absetzen des Tweets hatte ich mehr als ein Dutzend Reaktionen. Und so sollte es den ganzen Montag lang andauern.



Da ich meine Motive und Gedanken nicht in 140 Zeichen fassen kann und will, verfasste ich einen Blogeintrag zu dem Thema, der hier nachzulesen ist.


Einige hundert Tweets später bin ich schlauer und reflektierter in bezug auf das Thema "Twitter-Ausstieg". Unabhängig davon, dass ich weiterhin süchtig bin, habe ich gemerkt, wie viel mir meine Follower bedeuten und wie hilfreich twitter für mich ist.

Daher drehe ich jetzt den Spieß um und werde ich mir die Fragen, die ich in dem o.g. Blog-Beitrag gestellt habe, beantworten.
  • Wieso mache ich das eigentlich? Wieso nerve ich meine Umwelt mit 140 Zeichen langen Sätzen, in denen ich mehr oder weniger sinnfreie Inhalte zum Besten gebe?
    Weil ich es kann und weil es mir Spaß macht. Jeder meiner Follower kann frei entscheiden, ob er meine Tweets lesen will oder es sein lässt.

  • Warum ziehe ich meinen Stolz aus einer bestimmten Anzahl an Followern, die sich im hohen dreistelligen Bereich bewegt?
    Das ist eine persönliche Frage, deren Beantwortung noch aussteht. Wahrscheinlich ist es eine Kompensation meiner Komplexe in anderen Bereichen ;-)

  • Wieso geht mir einer dabei ab, wenn ich mich auf 28 Listen in twitter wiederfinde?
    Siehe Frage zwei.

  • Warum gehe ich das Risiko ein, mein Privatleben auf's Spiel zu setzen, weil ich schon wieder einen tweet absetzen "musste" und meine Angehörigen nur noch genervt sind?
    An diesem Punkt muss ich definitiv arbeiten. Ich versuche, mich entsprechend zu drosseln und bspw. beim gemeinsamen Fernsehgucken nichts zu twittern.

  • Warum quäle ich mein Umfeld mit verwackelten, unscharfen twitpics oder moby pictures, auf denen man Banalitäten aus meinem langweiligen Leben sieht?
    Auch hier gilt meine erste Antwort: weil ich es kann! Und wer sich das nicht anschauen möchte, lässt es einfach sein.

  • Wer schaut sich diese Fotos von Kaffeetassen, Hähnchenbuden, Notebooks, Staus auf Autobahnen, einfahrenden S-Bahnen, Aquarien-Schnappschüssen, Landschaften, Geocaching-Verstecken und ähnlichem denn an?
    Das können nur die Follower beantworten, die sich die Fotos anschauen. Auch hier gilt das Gebot der Freiwilligkeit: alles kann, nichts muss.

  • Wieviel Zeit könnte ich sparen, wenn ich twitter twitter sein lasse?
    Verdammt viel Zeit. Allerdings verliere ich dadurch auch einiges: Informationen, Spaß und weitere Erfahrungen, die ich sonst nicht machen würde.

  • Wie fühlt sich ein "cold turkey" auf twitter an?
    Diese Erfahrung muss jeder selbst machen, Mir reicht das "Phantom-Vibrieren" meines BlackBerries oder Handies, wenn ich die Straße entlang gehe.

  • Wieviel Freiräume kann ich nutzen, wenn ich nicht mehr nervös auf den BlackBerry oder das Nokia Smartphone schaue?
    Einige Freiräume. Aber bin ich wirklich bereit, twitter einzutauschen? Ein Ansatz kann TdH sein, das mir per twitter empfohlen wurde. Damit ist "twitter die Hälfte" gemeint. Mal schauen, ob das ein Weg für mich sein kann.
 
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