Seit einigen Tagen bin ich bei twitter für die Listen-Funktion freigeschaltet. Dem Hype um Bernd Stromberg folgend, habe ich eine Stromberg-Fans-Liste in twitter gegründet. So kann ich heute Abend schnell die Beiträge anderer Fans verfolgen. Die Liste ist übrigens öffentlich und kann von jedem eingesehen werden.
Dienstag, 3. November 2009
Montag, 2. November 2009
(Kinder-) Fragen zum Tod
Nachdem wir Liam am vergangenen Mittwoch Abend vom Tod seiner Uromi erzählt haben, stellte er mir am kommenden Morgen und 5:50 Uhr im Bett zahlreiche Fragen:
- "Wie sieht man aus, wenn man verbrannt wird?"
- "Muss man Toten den letzten Wunsch erfüllen?"
- "Können wir auch etwas von Uromi behalten? Ich möchte den Fernseher und das ganze Regal. Eigentlich die ganze Wohnung."
- "Die Uromi soll nicht verbrannt werden. Wieso macht ihr das?"
Ich versuche dann, diese Fragen so gut wie möglich zu beantworten. Schwierig wurde es für mich, als es darum ging, dem Großen zu erklären, dass der Körper nur die äußere Hülle der Seele ist und die Seele in den Himmel aufsteigt. Ich musste mich bezüglich dieser Fragen auch erst weiterbilden. Ich war überrascht von der Offenheit und der Tiefe der Fragen, die unser Große diesbezüglich an den Tag gelegt hat. Insbesonders deshalb sprechen wir mit Liam und Luke öfters über ihre Uromi und den Tod und tabuisieren nichts.
Ein wunderbares Medium zur Beantwortung zahlreicher Fragen in bezug auf den Tod ist diesbezüglich die DVD von "Willi will´s wissen", die ich umgehend bei amazon.de bestellt habe:
Der Fotokalender
Ich habe Sonntag Abend Fotos für den Fotokalender 2010 sortiert. Auf einigen Fotos lächelt mir meine verstorbene Omi entgegen. Das schmerzt in meinem Herzen ganz besonders.
Wenn ich damals, als ich die Fotos aufgenommen habe, gewusst hätte, dass meine Omi nicht mal mehr ein Jahr zu leben hat - was hätte ich anders gemacht?
Hätte ich etwas anders gemacht? Hätte ich Omi häufiger angerufen? Hätte ich sie häufiger besucht? Ich bin unsicher. Und ich empfinde Schuldgefühle.
Omi, ich hoffe, es geht Dir gut im Himmel und du bist von Deinen Schmerzen erlöst.
Wenn ich damals, als ich die Fotos aufgenommen habe, gewusst hätte, dass meine Omi nicht mal mehr ein Jahr zu leben hat - was hätte ich anders gemacht?
Hätte ich etwas anders gemacht? Hätte ich Omi häufiger angerufen? Hätte ich sie häufiger besucht? Ich bin unsicher. Und ich empfinde Schuldgefühle.
Omi, ich hoffe, es geht Dir gut im Himmel und du bist von Deinen Schmerzen erlöst.
Handball-Zwerge
Meine beiden Jungs können sich seit August 2009 "Handball-Zwerge" nennen. Handball-Zwerge sind Jungen und Mädchen im Alter von vier bis acht Jahren, die von einem Übungsleiter spielerisch an das Handballspielen herangeführt werden.
Der Handball-Nachwuchs trifft sich jeden Samstag von 10 bis 11:30 Uhr in der Sporthalle unseres Nachbarortes. Waren wir anfangs nur mit vier Kindern am Start, hat sich dieses neue Angebot inzwischen herumgesprochen, so dass teilweise mehr als zehn Kinder im Training dabei sind.
Zu Beginn finden spielerische Aufwärm-Übungen statt, die aus Laufen und Geschicklichkeitsübungen bestehen. Den zweiten Teil des Trainings dominieren dann Übungen mit dem Handball.
Ziel soll es sein, die Jüngsten spielerisch mit der Populärsportart Handball vertraut zu machen und den Spaß an der Bewegung zu förden. Meine beiden Jungs haben Spaß an dem Sport und obwohl sich das Angebot an Kinder ab 4 Jahren richtet, kann Luke mit seinen bald drei Jahren schon gut mithalten.
Der Handball-Nachwuchs trifft sich jeden Samstag von 10 bis 11:30 Uhr in der Sporthalle unseres Nachbarortes. Waren wir anfangs nur mit vier Kindern am Start, hat sich dieses neue Angebot inzwischen herumgesprochen, so dass teilweise mehr als zehn Kinder im Training dabei sind.
Zu Beginn finden spielerische Aufwärm-Übungen statt, die aus Laufen und Geschicklichkeitsübungen bestehen. Den zweiten Teil des Trainings dominieren dann Übungen mit dem Handball.
Ziel soll es sein, die Jüngsten spielerisch mit der Populärsportart Handball vertraut zu machen und den Spaß an der Bewegung zu förden. Meine beiden Jungs haben Spaß an dem Sport und obwohl sich das Angebot an Kinder ab 4 Jahren richtet, kann Luke mit seinen bald drei Jahren schon gut mithalten.
Sonntag, 1. November 2009
Zeit für ein neues Profilbild bei twitter?
Es ist Zeit für ein neues Profilbild bei twitter.
Bei der Entscheidung sind auch meine Leser dieses Weblogs gefragt - das Abstimmen ist noch bis zum 03.11.2009 möglich:
Bei der Entscheidung sind auch meine Leser dieses Weblogs gefragt - das Abstimmen ist noch bis zum 03.11.2009 möglich:
Streuselkuchen
Meine verstorbene Omi liebte Streuselkuchen über alles. Immer wenn wir bei ihr zu Besuch waren, gab es zum Kaffeetrinken neben Plunderteilchen auch den heißgeliebten Trockenkuchen.
Als wir uns gestern Abend über die anstehende Beerdigung und die Urnenbeisetzung unserer Großmutter unterhielten, meinte Liam, es soll "Streuselkuchen geben, weil den Uromi immer so gern gegessen hat".
Als wir uns gestern Abend über die anstehende Beerdigung und die Urnenbeisetzung unserer Großmutter unterhielten, meinte Liam, es soll "Streuselkuchen geben, weil den Uromi immer so gern gegessen hat".
"Meine Quelle" ist versiegt
Seit heute früh um 6 Uhr läuft der Ausverkauf beim Versandhaus Quelle. Eine Ära geht zu Ende. Eine Ära, die mich seit meiner Kindheit begleitet hat und damit mehr als 30 Jahre ein Teil meines Lebens geworden ist.
Wer erinnert sich nicht an die Kindheit mit den Quelle-Katalogen? Wer wie ich im östlichsten Ostwestfalen - einer strukturschwachen Region, die damals weder McDonalds noch große Kaufhäuser in unmittelbarer Nähe kannte - aufgewachsen ist, für den war der Quelle-Katalog eine Quelle unerschöpflicher Konsumfreude.
Wer erinnert sich nicht an die Kindheit mit den Quelle-Katalogen? Wer wie ich im östlichsten Ostwestfalen - einer strukturschwachen Region, die damals weder McDonalds noch große Kaufhäuser in unmittelbarer Nähe kannte - aufgewachsen ist, für den war der Quelle-Katalog eine Quelle unerschöpflicher Konsumfreude.
Ich erinnere mich an die frühen Herbsttage der 80er Jahre, als der Herbst-/Winter-Katalog erschienen ist und mir einen ersten Blick auf potenzielle Weihnachtsgeschenke eröffnete. Nicht ganz so spannend war der Frühling-/Sommer-Katalog, weil sich in ihm nur wenige Seiten der von mir geliebten Spielwaren-Artikel befanden.
Meine Mutter war seit Urzeiten eine der sogenannten "Sammelbestellerinnen". Sie war also bei uns im Dorf die Hauptansprechpartnerin für interessierte Quelle-Besteller und übernahm für diese die Bestellung via Telefon.
Ja, via Telefon! In den 80er Jahren gab es noch kein Internet, und wenn jemand etwas aus den Katalogen bestellen wollte, musste er dies entweder per Brief oder Telefon erledigen.
Weil meine Mutter einen guten Job machte und die Nachfrage nach Quelle-Produkten immer größer wurde, entschied sie sich 1984 zur Eröffnung eines "Quelle-Ladens" (heute würde dieser "Quelle-Shop" genannt werden). Der Laden lief gut und meine Mutter war bei ihren Kunden beliebt. Nach mehr als zehn Jahren als erfolgreiche Geschäftsfrau gab sie die Tätigkeit aus privaten Gründen Mitte der neunziger Jahre auf.
Als Ende der neunziger Jahre das Internet eine immer größere Verbreitung fand, blieb ich ein treuer Kunde des Versandhauses. Besonders die Elektrogeräte der Marke Privileg überzeugten mich durch hochwertige Qualität und Langlebigkeit. Als ich meine erste Wohnung bezog, waren natürlich die Quelle-Hausmarken erste Wahl. Selbstverständlich nahmen wir auch die Dienste des Quelle-Küchenberaters in Anspruch, der uns eine klasse Küche maßgeschneidert plante.
Aber das ist jetzt alles vorbei. Primondo, die Versandsparte des Arcandor-Konzerns, ist zahlungsunfähig. Der Insolvenzverwalter war nicht in der Lage, einen Investor zu finden, so dass Quelle abgewickelt wird. Das Kapitel "Quelle" wird somit bis Ende des Jahres geschlossen werden und damit Geschichte sein.
Danke Quelle, danke für die schöne Zeit. Schade, dass es aufgrund unfähiger Manager und krasser Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre nun zu Ende gegangen ist.
Mir tun die Hunderte Beschäftigten von Primondo leid. Teilweise haben sie erst vorgestern von ihrer Kündigung erfahrn und stehen nun vor großen Existenzängsten. Ich wünsche ihnen, dass sie rasch eine Anschlussbeschäftigung finden.
Meine Mutter war seit Urzeiten eine der sogenannten "Sammelbestellerinnen". Sie war also bei uns im Dorf die Hauptansprechpartnerin für interessierte Quelle-Besteller und übernahm für diese die Bestellung via Telefon.
Ja, via Telefon! In den 80er Jahren gab es noch kein Internet, und wenn jemand etwas aus den Katalogen bestellen wollte, musste er dies entweder per Brief oder Telefon erledigen.
Weil meine Mutter einen guten Job machte und die Nachfrage nach Quelle-Produkten immer größer wurde, entschied sie sich 1984 zur Eröffnung eines "Quelle-Ladens" (heute würde dieser "Quelle-Shop" genannt werden). Der Laden lief gut und meine Mutter war bei ihren Kunden beliebt. Nach mehr als zehn Jahren als erfolgreiche Geschäftsfrau gab sie die Tätigkeit aus privaten Gründen Mitte der neunziger Jahre auf.
Als Ende der neunziger Jahre das Internet eine immer größere Verbreitung fand, blieb ich ein treuer Kunde des Versandhauses. Besonders die Elektrogeräte der Marke Privileg überzeugten mich durch hochwertige Qualität und Langlebigkeit. Als ich meine erste Wohnung bezog, waren natürlich die Quelle-Hausmarken erste Wahl. Selbstverständlich nahmen wir auch die Dienste des Quelle-Küchenberaters in Anspruch, der uns eine klasse Küche maßgeschneidert plante.
Aber das ist jetzt alles vorbei. Primondo, die Versandsparte des Arcandor-Konzerns, ist zahlungsunfähig. Der Insolvenzverwalter war nicht in der Lage, einen Investor zu finden, so dass Quelle abgewickelt wird. Das Kapitel "Quelle" wird somit bis Ende des Jahres geschlossen werden und damit Geschichte sein.
Danke Quelle, danke für die schöne Zeit. Schade, dass es aufgrund unfähiger Manager und krasser Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre nun zu Ende gegangen ist.
Mir tun die Hunderte Beschäftigten von Primondo leid. Teilweise haben sie erst vorgestern von ihrer Kündigung erfahrn und stehen nun vor großen Existenzängsten. Ich wünsche ihnen, dass sie rasch eine Anschlussbeschäftigung finden.
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